Leitlinienseite "Pflege-Expertenstandards"

Es werden hier aus geriatrischer Sicht beispielhafte Expertenstandards aus dem Bereich der Pflegewissenschaften vorgestellt. Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weitere Anregungen aus dem Leserkreis sind erwünscht.

Die Aktualisierung erfolgt jährlich. Aktueller Stand 02/2022.


  • Ersteller  -  Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
  • Quelle  -  www.dnqp.de
  • Verfügbarkeit  -  Auszug und Anlagen auf o.g. Website frei verfügbar, vollständige Fassung als Buch veröffentlicht. Bezug über: www.dnqp.de, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz. Hrsg.: Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), ISBN: 978-3-00-057470-2, 224 Seiten
  • Gültigkeit  -  Update zuletzt 05/2019
  • Zielgruppe  -  erwachsene Menschen mit demenzieller Beeinträchtigung
  • Ziele  -  jeder pflegebedürftige Mensch mit Demenz erhält Angebote zur Beziehungsgestaltung, die das Gefühl, gehört, verstanden und angenommen zu werden sowie mit anderen Personen verbunden zu sein, erhalten und fördern
  • Anwender  -  Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege, der stationären Altenhilfe und in stationären Gesundheitseinrichtungen
  • Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch
  • Syndrombezug  -  Demenz als geriatrisches Syndrom
  • Altersbezug  -  Beschränkung auf Erwachsene
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  geringfügig berücksichtigt
  • Weiteres  -  Beziehungen zählen zu den wesentlichen Faktoren, die aus Sicht von Menschen mit Demenz Lebensqualität konstituieren und beeinflussen. Durch person-zentrierte Interaktions- und Kommunikationsangebote kann die Beziehung zwischen Menschen mit Demenz und Pflegenden sowie anderen Menschen in ihrem sozialen Umfeld erhalten und gefördert werden

  • ​​Ersteller  -  Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
  • ​Quelle  -  www.dnqp.de
  • Verfügbarkeit  -  Auszug und Anlagen auf o.g. Website frei verfügbar, vollständige Fassung als Buch veröffentlicht. Bezug über: www.dnqp.de, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege. 2. Akt., Juni 2017. - ISBN: 978-3-00-009033-2, 116 Seiten  
  • ​​Gültigkeit  -  Update zuletzt 06/2017
  • Zielgruppe  -  Patientinnen und Patienten / Betroffene
  • Ziele  -  Verhinderung eines Dekubitus
  • Anwender  -  Pflegefachkräfte            
  • Geriatrische Relevanz  -  mit Alterserkrankungen assoziiert
  • Syndrombezug  -  geriatrietypisches Syndrom
  • ​​Altersbezug  - 
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt
  • ​​Weiteres  -  Implementierung in die Pflege-Fachöffentlichkeit gelungen, Berücksichtigung auch in der medizinisch-geriatrischen Versorgung sinnvoll

  • Ersteller  -  Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
  • Quelle​  -  www.dnqp.de
  • Verfügbarkeit  -  Auszug und Anlagen auf o.g. Website frei verfügbar, vollständige Fassung als Buch veröffentlicht. Bezug über: www.dnqp.de, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege. 2. Akt., Juni 2019. - ISBN: 978-3-00-010559-3, 200 Seiten
  • ​Gültigkeit  -  Update zuletzt 06/2019

  • Zielgruppe  -  Personen mit poststationärem Pflege- und Versorgungsbedarf, primäre Bezugspersonen
  • Ziele​  -  Optimierung von Entlassungsmanagement, Vermeidung von Versorgungsbrüchen
  • Anwender  -  Pflegefachkräfte in stationären Gesundheitseinrichtungen
  • Geriatrische Relevanz  -  betroffen sind meist ältere, multimorbide Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen
  • Syndrombezug  -  geriatrietypisches Syndrom
  • Altersbezug  - 
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt
  • Weiteres  -  Implementierung in die Pflege-Fachöffentlichkeit gelungen, Berücksichtigung auch in der medizinisch-geriatrischen Versorgung sinnvoll, in der öffentlichen Diskussion aktuell konkurrierende Begrifflichkeiten (Case-Management, Pflegebegleitung usw.) erschweren teilweise die Einordnung des Expertenstandards in ein strukturiertes Versorgungsmanagement

  • Ersteller  -  Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
  • Quelle  -  www.gkv-spitzenverband.de
  • Verfügbarkeit  -  Download über GKV-SV
  • Gültigkeit  -  Update zuletzt 10/2020
  • Zielgruppe  -  erwachsene Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung oder Risikofaktoren für Mobilitätsbeeinträchtigungen
  • Ziele  -  Mobilitätserhaltung und Mobilitätsverbesserung
  • Anwender  -  Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege, in der Altenhilfe und in stationären Gesundheitseinrichtungen
  • Geriatrische Relevanz  -  altersassoziiertes Problem
  • Syndrombezug  -  Immobilität als geriatrisches Syndrom
  • Altersbezug  -  Beschränkung auf Erwachsene
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  Hinweise auf Risikofaktoren, die mit einer Verschlechterung der Mobilität assoziiert sind
  • Weiteres  -  ausführliche Darlegung von Assessmentinstrumenten zur Mobilität, Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung von Mobilität, jeder Pflegebedürftige erhält eine pflegerische Unterstützung, die zur Erhaltung und/oder zur Förderung der Mobilität beiträgt

  • Ersteller  -  Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
  • ​Quelle  -  www.dnqp.de
  • ​Verfügbarkeit  -  ​Auszug und Anlagen auf o.g. Website frei verfügbar, vollständige Fassung als Buch veröffentlicht. Bezug über: www.dnqp.de, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege, 1. Akt. 01/2017. - ISBN: 978-3-00-025800-8, 128 Seiten
  • Gültigkeit  -  Update zuletzt 01/2017  
  • ​​Zielgruppe  -  Patientinnen und Patienten / Betroffene
  • Ziele  -  ​bedürfnisorientierte und bedarfsgerechte orale Ernährung zu sichern und zu fördern
  • Anwender  -  Pflegefachkräfte  in der  Krankenhausversorgung, der stationären Altenhilfe und der ambulanten Pflege
  • Geriatrische Relevanz  -  altersassoziiertes Problem
  • Syndrombezug  -  geriatrietypisches Syndrom
  • ​​Altersbezug  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität​  -
  • Weiteres  -  ​Implementierung in die Pflege-Fachöffentlichkeit gelungen, Berücksichtigung auch in der medizinisch-geriatrischen Versorgung sinnvoll

  • Ersteller  -  Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
  • ​Quelle  -  www.dnqp.de
  • Verfügbarkeit  -  Auszug und Anlagen auf o.g. Website frei verfügbar, vollständige Fassung als Buch veröffentlicht. Bezug über: www.dnqp.de, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz in der Pflege. 1. Akt., März 2014. - ISBN: 978-3-00-017143-7, 112 Seiten
  • Gültigkeit  -  Update zuletzt 03/2014
  • ​Zielgruppe  -  Erwachsene Menschen mit Harninkontinenz oder Risikofaktoren für Harninkontinenz
  • ​​​Ziele  -  Kontinenzförderung
  • Anwender  -  Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege, der Altenhilfe und in stationären Gesundheitseinrichtungen
  • Geriatrische Relevanz​  -  altersassoziiertes Problem
  • Syndrombezug  -  geriatrietypisches Syndrom
  • Altersbezug  -  Beschränkung auf Erwachsene
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  ​bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt
  • Weiteres  -  ​Implementierung in die Pflege-Fachöffentlichkeit gelungen, Berücksichtigung auch in der medizinisch-geriatrischen Versorgung sinnvoll, Fokus auf Kontinenzprofile und entsprechenden Interventionsmöglichkeiten

  • Ersteller  -  ​Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege  (DNQP)
  • Quelle  -  www.dnqp.de
  • Verfügbarkeit  -  ​Auszug und Anlagen auf o.g. Website frei verfügbar, vollständige Fassung als Buch veröffentlicht. Bezug über: www.dnqp.de, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden, 1. Akt. 09/2015. - ISBN: 978-3-00-023708-9, 140 Seiten
  • Gültigkeit  -  Update zuletzt 09/2015
  • Zielgrupen  -  Patientinnen und Patienten / Betroffene
  • ​​Ziele  -  pflegerische Versorgung chronischer  Wunden vom Typ Dekubitus, Diabetischem Fußsyndrom oder Ulcus cruris venosum/arteriosum/mixtum
  • Anwender  -  Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege, in der Altenhilfe und in stationären Gesundheitseinrichtungen
  • Geriatrische Relevanz  -  mit Alterserkrankungen assoziiert
  • Syndrombezug  -  geriatrietypisches Syndrom
  • Altersbezug  - 
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität  - 
  • Weiteres  -  Implementierung in die Pflege-Fachöffentlichkeit gelungen, Berücksichtigung auch in der medizinisch-geriatrischen Versorgung sinnvoll

  • Ersteller  -  Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege  (DNQP)
  • ​Quelle  -  www.dnqp.de
  • Verfügbarkeit  -  Auszug und Anlagen auf o.g. Website frei verfügbar, vollständige Fassung als Buch veröffentlicht. Bezug über: www.dnqp.de, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege, 1. Akt., Januar 2013. - ISBN: 978-3-00-015082-1, 160 Seiten
  • Gültigkeit  -  Update zuletzt 01/2013
  • Zielgruppe  -  ältere Menschen und Menschen mit reduziertem Allgemeinzustand
  • Ziele  -  Vermeidung von Stürzen und Sturzfolgen
  • Anwender​  -  Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege, in der Altenhilfe und in stationären Gesundheitseinrichtungen
  • Geriatrische Relevanz  -  Sarkopenie, Balanceprobleme, kognitive Störungen
  • Syndrombezug​   -  geriatrietypisches Syndrom
  • Altersbezug  -  auf Multimedikation im Alter unter Nennung der Medikamente wird hingewiesen
  • Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt
  • Weiteres  -  Implementierung in die Pflege-Fachöffentlichkeit gelungen, Berücksichtigung auch in der medizinisch-geriatrischen Versorgung sinnvoll, Fokus auf Identifikation von Sturzrisikofaktoren und die Möglichkeit darauf ausgerichtete Interventionen einzuleiten