Leitlinienseite "Leitlinienvorhaben"

Die Übersicht enthält eine Auswahl von bei der AWMF angemeldeten Leitlinienvorhaben (S3 Leitlinien) mit Relevanz für die Behandlung und Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten.

Die Aktualisierung erfolgt jährlich. Aktueller Stand 02/2022. 


  • Geplante Fertigstellung  -  11/2021
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  weitere Verbesserung der Akutschmerztherapie
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV), Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG), Deutsche Gesellschaft für Kinder-chirurgie e.V. (DGKCH), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie u.a.
  • Versorgungssektor  -  ambulant und stationär
  • Patientenzielgruppe  -  Patientinnen und Patienten mit akuten perioperativen und posttraumatischen Schmerzen in Klinik und Praxis
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  nominaler Gruppenprozess, Evidenzkriterien des Oxford Centre for Evidence based Medicine, SIGN 50 Checklisten (Handbook 2001); Empfehlungen des Europarates 2002, Konsensusfindung in Konferenzen und mit Delphiverfahren
  • Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Pflegefachkräfte und andere Berufsgruppen, die in die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Akutschmerz involviert sind

  • Geplante Fertigstellung  -  07/2024
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  eine professionelle und flächendeckende Delirerkennung und -vermeidung bei erwachsenen, zumeist über 60 Jahre alten Menschen. Der Fokus der neuen S3-Leitlinie liegt auf dem nicht-substanzbezogenen Delir (ICD10: F05) außerhalb des intensivmedizinischen Behandlungssettings. Berücksichtigt werden dabei insbesondere primäre und sekundäre Delirprävention, -diagnostik und -management mit pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Maßnahmen
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e.V. (DGKN), Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
  • Versorgungssektor  -  ambulant, stationär und teilstationär
  • Patientenzielgruppe  -  Erwachsene, speziell ältere Erwachsene oder mit Multimorbidität
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Literatur-Recherche nach systematischen Übersichtsarbeiten und Metaanalysen, bereits vorhandenen Leitlinien und Primärliteratur in einschlägigen Datenbanken. Formale Konsensustechniken (nominaler Gruppenprozess unter Berücksichtigung von Wirksamkeits- und klinischen Parametern mit Fokus auf den patientenrelevanten Outcome). Neutrale, von der AWMF zertifizierte Moderatoren sollen einbezogen werden. Bewertung der Evidenz mittels GRADE
  • Anwender  -  Ärztinnen/Ärzte und Pflegekräfte der Fachrichtungen: Allgemeinmedizin, Altenpflege, Anästhesie- und Intensivmedizin, Chirurgie, Geriatrie und Innere Medizin, Neurologie, Neuropsychologie, Notfallmedizin, Palliativmedizin, (Geronto-)Psychiatrie, Psychosomatik, Radiologie, Zahnmedizin. Berufsgruppen Ergo- und Physiotherapie, Logopädie und Angehörige, Patientinnen und Patienten

  • Geplante Fertigstellung  -  09/2023
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  vollständige Überarbeitung der S3-Leitlinie unter Berücksichtigung der neuesten Evidenz in klinischen Empfehlungen und Statements. Ziel ist dieEtablierung von Standards in Diagnostik, Therapie und Prävention von Harnwegsinfektionen zum rationalen Einsatz antimikrobieller und nicht antimikrobieller Substanzen, zur Reduktion des Gebrauchs von Antibiotika bei fehlender Indikation, zur Vermeidung eines einseitigen Einsatzes bestimmter Antibiotika-Klassen und damit Vermeidung der Entwicklung von Resistenzen
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN), Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e.V. (DGHM), Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI), Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG), Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. (DGKL), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG), Arbeitskreis "Krankenhaus- & Praxishygiene" der AWMF
  • Versorgungssektor  -  ambulant, stationär; Prävention; Diagnostik, Therapie; primärärztliche Versorgung
  • Patientenzielgruppe  -  erwachsene Patientinnen und Patienten sowie geriatrische Patientinnen und Patienten in Versorgungseinrichtungen
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Literaturrecherchen nach aggregierter Evidenz (systematische Übersichtsarbeiten) sowie nach Primärstudien. Es werden Publikationen in deutscher und englischer Sprache berücksichtigt. Evidenzaufarbeitung und -bewertung, Bestimmung der Vertrauenswürdigkeit in die Evidenz (mittels der GRADE-Methodik), Formulierung und Abstimmung von Empfehlungen und Statements anhand einer online-Vorabstimmung sowie einer 2-tägigen Konsensuskonferenz unter neutraler Moderation
  • Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin,Gynäkologie, Infektiologie, Mikrobiologie, Nephrologie, Urologie

  • Geplante Fertigstellung  -  05/2022
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  Update bereits bestehender DGEM/ESPEN-Leitlinien "Künstliche Ernährung“ und Unterteilung in die Untergebiete heimenterale bzw. heimparenterale Ernährung
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)
  • Versorgungssektor -  ambulant, Therapie, Rehabilitation, spezialisierte Versorgung
  • Patientenzielgruppe  -  erwachsene Patientinnen und Patienten, für die eine parenterale Ernährung und supplementäre Trinknahrung indiziert ist
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Literaturrecherche, inkl.der zwischenzeitlich erstellten englischsprachigen ESPEN-Leitlinien miteinbezogen. Relevante neue Literatur (andere Leitlinien, systematische Reviews, Meta-Analysen, RCTs und bei Bedarf Kohortenstudien) wird in Evidenztabellen bewertet. Die Konsensusfindung erfolgt mittels Delphi-Technik einer neutral moderierten Konsensus Konferenz mit physischer Anwesenheit der Leitliniengruppe, sowie  weitere Vertreter der Fachgesellschaften
  • Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte, Fachkräfte, die Patientinnen und Patienten mit parenteraler Ernährung versorgen, dazu zählen Ernährungsmediziner; zur Information auch für alle weiteren Personen, die Patientinnen und Patienten versorgen, für die eine parenterale Ernährung indiziert ist

  • Geplante Fertigstellung  05/2022
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  Update der bereits bestehenden DGEM/ESPEN-Leitlinie zur enteralen und parenteralen Ernährung  "Klinische Ernährung in der Geriatrie"
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)
  • Versorgungssektor  -  alle Versorgungssektoren, neben allgemeinen und technischen Fragen zur künstlichen Ernährung werden spezielle Gesichtspunkte spezifischer Indikationen in unterschiedlichen Kapiteln beleuchtet: Intensivmedizin, Chirurgie/ Transplantation, Gastroenterologie/ Hepatologie/Pankreas, nicht-chirurgische Onkologie, Nephrologie, Geriatrie, Neurologie, Pädiatrie, Praxis der klinischen Ernährung, heimenterale und heimparenterale Ernährung (ff)
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  Konsensuskonferenz(en) und nominale Gruppenprozesse Evidenzbasierung entsprechend den Methoden der evidenzbasierten Medizin: Nutzung von evidenzbasierten Leitlinien, systematische Übersichtsarbeiten, Meta-Analysen, HTA Berichten und Primärstudien Bewertung der Evidenz nach Kriterien der EbM Empfehlungsgraduierung mittels GRADE
  • Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte und Fachkräfte, die Patientinnen und Patienten mit enteraler und / oder parenteraler Ernährung versorgen

  • Geplante Fertigstellung  -  05/2022
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  Entscheidungshilfe/ praxisrelevante Handlungsempfehlung für alle am Wundbehandlungsprozess beteiligten Fachdisziplinen und Berufsgruppen zur Lokaltherapie nach aktuellem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis. Einheitliche Wunddiagnostik und Therapie in der kompletten Versorgungskette. Förderung von interdisziplinärer und interprofessioneller Kooperation im ambulanten und stationären Bereich. Einschluss von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität (auch im Hinblick auf eine qualitätsgebundene transsektorale, integrierte Versorgung). Versorgungsqualität von Patienten mit besonderen Risiken optimieren. 80% der Patienten mit besonderen Risiken (PAVK, DM, CVI) erreichen Abheilungsraten. Leitlinie soll komplementär/ ergänzend, nicht kompetitiv zu bestehenden Leitlinien sein, d.h. an bestehende Leitlinien anknüpfen und darauf verweisen
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW), Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG), Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG), Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA), Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. (DGAKI), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V.(DGGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH), Deutsche Gesellschaft für Phlebologie e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin e.V. (DGPMR) u.a.
  • Patientenzielgruppe  -  Patienten, im ambulanten und stationären Versorgungsbereich, die an chronischen Wunden mit besonderen Risiken leiden
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Recherche, Auswahl und Bewertung der Evidenz (Leitlinien und Primärliteratur), formale Konsensusfindung in Form von nominalen Gruppenprozessen aller an der Versorgungskette beteiligten Berufsgruppen (vertreten durch die Delegierten der beteiligten wiss. med. Fachgesellschaften und ärztlichen und nicht-ärztlichen Berufsverbände (Pflege und Physiotherapie /Pflegeorganisationen, Patientenvertretern / Kostenträger)). Orientierung am Ergebnis für den Patienten (Outcome-Bewertung). Abwägung von Nutzen und Risiken

  • Geplante Fertigstellung  -  09/2022
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  eine verbesserte Versorgung erwachsener Menschen mit Hypertonie in Deutschland, erzielt durch eine Verbesserung der Koordination der verschiedenen Sektoren und Fachdisziplinen. Hierzu gehören verlässliche und allgemein akzeptierte Definitionen des Notwendigen und Angemessenen in Prävention, Diagnostik und Therapie
  • Ersteller  -  NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR), Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention - Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK), Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW), Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM), Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V. (DKPM), Gesellschaft für Phytotherapie e.V. (GPT), Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)
  • Versorgungssektor  -  ambulante, stationäre und rehabilitative Versorgung
  • Patientenzielgruppe  -  erwachsene Patientinnen und Patienten mit Hypertonie
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  formale Konsensustechniken (Nominaler Gruppenprozess/ Delphi-Verfahren) und systematische Evidenz-Basierung
  • Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige nichtärztlicher Berufsgruppen, die an der Versorgung von Menschen mit Hypertonie beteiligt sind, Patientinnen und Patienten

  • Geplante Fertigstellung  -  12/2024
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  Gebrechlichkeit in der perioperativen Phase durch strukturiertes Screening und interdisziplinäre Risikoevaluation erkennen und zu berücksichtigen. Ermöglichen von prähabilitativen Maßnahmen sowie vulnerabilitätsadaptiertes Planen der intrahospitalen Behandlung und der postoperativen Nachsorge
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin e.V. (DGPRM), Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
  • Versorgungssektor  -  ambulant, stationär, teilstationär; Prävention; Diagnostik, Therapie, Rehabilitation; primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung,
  • Patientenzielgruppe  -  Erwachsene
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Literatur-Recherche, Auswahl und Bewertung wissenschaftlicher Belege, Evidenzbewertung nach GRADE, Cochrane Risk of Bias, Nutzung von Technologien (MAGICApp), Erschaffung von maschinenlesbarer und -intepretierbarer Leitlinie, Disseminierung über AWMF-Server, Hauptsächlich Delphi-Verfahren, unterstützt durch strukturierte Konsensfindung unter neutraler Moderation
  • Anwender  -  perioperativ tätige Ärztinnen/Ärzte der Fachrichtungen: Allgemeinmedizin, Chirurgie, Anästhesiologie, Intensivmedizin, Geriatrie, Ernährungsmedizin sowie die Berufsgruppen Physiotherapie und Ernährungstherapie

  • Geplante Fertigstellung  -  01/2024
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  Ziel ist die Beratung, Information und Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, Studierenden der Medizin und weiterer medizinischer Berufsgruppen bei der Diagnostik, Therapie und Weiterbehandlung von Hüftfrakturpatientinnen und -patienten, besonders im fortgeschrittenen Lebensalter
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC), Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
  • Versorgungssektor  -  ambulant, stationär und teilstationär; Prävention und Früherkennung; Diagnostik, Therapie und Rehabilitation; primärärztliche und spezialärztliche Versorgung,
  • Patientenzielgruppe  -  Erwachsene
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Literaturrecherche zum Thema, wobei das methodische Vorgehen zur Konsensfindung und Evidenzbewertung angewendet wird. Für die Konsensfindung werden formalisierte Verfahren in Form einer Delphi-Befragung und eine Konsensuskonferenz unter neutraler Moderation eingesetzt. Die Evidenz wird durch eine systematische Auswahl und Bewertung eingebunden. Die Beschreibung des methodischen Vorgehens wird im Leitlinienreport dargelegt
  • Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Orthopädie, Chirurgie, Radiologie, Anästhesie, Geriatrie und Unfallchirurgie, sowie die Berufsgruppen Physiotherapie und Pflege, Patientinnen- und Patienten-Vertretungen

 

  • Geplante Fertigstellung  -  12/2024
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  Verbesserung des interprofessionellen und settingübergreifenden Schmerzassessments sowie der medikamentösen und nicht-medikamentösen Schmerztherapie bei geriatrischen Patientinnen und Patienten
  • Ersteller  -  Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)
  • Versorgungssektor  -  ambulant, stationär, teilstationär; Prävention; Diagnostik, Therapie; primärärztliche Versorgung
  • Patientenzielgruppe  -  geriatrische Patientinnen und Patienten mit akuten und oder chronischen Schmerzen (in der Regel älter als 65 Jahre und / oder geriatrietypische Multimorbididät) in allen Versorgungsettings
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Recherche, Auswahl und Bewertung der Evidenz (Leitlinien, systematischen Übersichtsarbeiten und Primärliteratur). Formulierung von Empfehlungen unter Nutzung der GRADE-Systematik. Strukturierte Konsensfindung (nominaler Gruppenprozess) unter neutraler Moderation durch das AWMF-Leitliniensekretariat
  • Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte sowie Therapeutinnen und Therapeutenaller beteiligten Fachbereiche in der ambulanten / primären Versorgung, in der Krankenhausversorgung sowie im Bereich der stationären Langzeitversorgung

  • Geplante Fertigstellung  -  06/2023
  • Zielorientierung der Leitlinie  -  Beurteilung und systematische Aufarbeitung der Evidenz, der Wirksamkeit und Art der Anwendung eines umfassenden geriatrischen Assessments (Comprehensive Geriatric Assessment, CGA) unter stationären Bedingungen und unter Betrachtung verschiedener Settings (bei Krankenhauseinweisung, in der Notfallambulanz, auf Station). Die optimale Indikation zur Durchführung eines CGA soll ausgearbeitet werden, um im Alltag individuelle Therapieansätze zu ermöglichen und somit eine Verbesserung der Qualität der Versorgung älterer Menschen in klinischen Einrichtungen zu erreichen
  • Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN), Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
  • Versorgungssektor  -  stationär, teilstationär, Rehabilitation, spezialärztliche Versorgung
  • Patientenzielgruppe  -  Erwachsene (hospitalisierte Patienten > 65 Jahre)
  • Methodik (Art der Konsensfindung/Evidence-Basierung)  -  systematische Literatur-Recherche mit Orientierung an verschiedenen PICO-Leitfragen, Einschluss randomisierter, kontrollierter Studien sowie systematischer Reviews und Metaanalysen. Bewertung der Evidenz mittels des „GRADE“-Systems (Grades of Recommendation, Assessment, Development and Evaluation). Strukturierte Konsensuskonferenz unter externer, neutraler Moderation (AWMF-Leitlinienberater*in) und ggf. Delphi per E-Mail-Umlaufverfahren
  • Anwender  -   Ärztinnen und Ärzte, sowie Angehörige nichtärztlicher Berufsgruppen, die an der Versorgung dieser Menschen in allen Sektoren beteiligt sind