|
Frührehabilitations-Barthel-Index
(FRB)
|
| Kurzbeschreibung |
Instrument
zur
Abbildung insbesondere in der neurologischen Frührehabilitation
auftretender spezifischer Problembereiche
|
| erfasst
werden
schwerwiegende Begleitstörungen oder -probleme, welche
Auswirkungen auf den medizinisch/pflegerischen Aufwand haben, in Bezug
gesetzt mit einer Bewertung nach dem Barthel-Index |
| Fremderhebungsbogen
mit 17 Items |
| insgesamt
sind -325 bis
100 Punkte erreichbar |
| Durchführung |
Gewertet werden die
Ergebnisse einer konkreten Verhaltensbeobachtung, d.h. die faktische
Umsetzung und nicht nur die prinzipiellen motorischen Fähigkeiten
hierzu |
Zeitbedarf
|
ca. 5 Minuten |
| Interpretation
|
der
Frührehabilitations-Barthel-Index (FBR) ergibt sich aus der
Addition des klassischen Barthel-Index (BI) zu den mit negativem
Vorzeichen versehenen Werten des Frührehabilitations-Index (FI) |
bezogen
auf die
Phaseneinteilung in der neurologischen Rehabilitation entsprechen:
- Minuswerte
bis + 20
Punkte: Phase
B
- 25 - 95 Punkte: Phase
C |
| Vorzüge |
etabliertes
Instrument
|
| einfache
Handhabung |
|
Einschränkungen
|
Instrument
ist im
Bereich A (Frührehabilitations-Index) nur dichotom ausgeprägt
|
| Dimensionierung
der den Items zugeordneten negativen Zahlenwerte (für schwere
Verständigungsstörung ‑25, für die übrigen Items
jeweils -50 Punkte) stellt eine
willkürliche Zuordnung zu nicht quantifizierbaren Merkmalen dar |
| Summenscore
ist
nicht verlässlich |
| Erstveröffentlichung |
Schönle
PW. Der
Frühreha-Barthelindex (FRB) - eine
frührehabilitationsorientierte Erweiterung des Barthelindex.
Rehabilitation
(Stuttg)
1995;34:69-73 |
|
Download
des Instruments: 
|