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Funktional
Independence
Measure (FIM™)
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Kurzbeschreibung
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Instrument
zur
Messung der funktionalen Selbständigkeit im Alltag |
Fremderhebungsbogen
mit 18 Items (A-R). Dieser wird häufig unterteilt in:
-
den
so genannten motorischen FIM™:
Items 1-13 (A-M) mit den Kategorien:
Selbstversorgung, Kontinenz, Transfer, Fortbewegung
-
den so
genannten kognitiven FIM™:
Items 14-18 (N-R) mit den Kategorien: Kommunikation,
Kognitive Fähigkeiten |
| jeweils
7-stufige
Ausprägungsskala (mit 1 – 7 Punkten) über alle Items |
insgesamt
zwischen 18
und max. 126 Punkte erreichbar (davon zw. 13 und 91 im motorischen Teil
und zw. 5 und 35 im kognitiven Teil)
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| Durchführung |
gewertet
werden die
Ergebnisse einer konkreten Verhaltensbeobachtung, d.h. die faktische
Umsetzung, nicht die prinzipiellen Fähigkeiten hierzu |
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Zeitbedarf
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je
nach Kenntnis des
Patienten 5 - 15 Minuten |
Interpretation
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motorischer
Teil (nach ICD -10 GM)
-
13 - 42 Punkte: sehr
schwere bis schwere praktisch-motorische Einschränkungen
-
43 - 68 Punkte:
mittelschwere bis mittlere praktisch-motorische Einschränkungen
-
69
- 91
Punkte: leichte
bis keine praktisch-motorischen Einschränkungen |
kognitiver
Teil (nach ICD -10 GM)
- 30 - 35 Punkte: keine oder
leichte kognitive Funktionseinschränkungen
-
11 - 29 Punkte: mittlere
kognitive Funktionseinschränkungen
-
5
- 10 Punkte: schwere
kognitive
Funktionseinschränkungen
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Vorzüge
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Ergebnisse
graphisch
darstellbar (Rosette) zur Verlaufsbeschreibung
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| höhere
Veränderungssensibilität als der Barthel-Index |
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Einschränkungen
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relativ
hoher
Schulungsaufwand (ca. 4 Stunden) |
| ferner
Nachschulungen
und Fallbesprechungen in der Einführungsphase zu empfehlen |
Einstufung
von
Patienten, die aufgrund fehlenden eigenen Antriebs für ansonsten
selbständig durchführbare Aktivitäten Fremdstimulation
benötigen, ist nicht verbindlich geregelt (vgl. entspr.
Maßgaben zum Barthel-Index)
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| Summenscore
(wie beim
Barthel-Index, vgl. Beispiele zur angemessenen Bewertung von
Assessmentdaten) nur eingeschränkt aussagekräftig, daher
grundsätzlich Interpretation auf Einzelitemebene zu empfehlen |
| Cut-Offs
(bspw. nach
o.g. ICD 10-GM) nicht evaluiert |
Die
Begriffe
„motorischer“ und „kognitiver“ FIM™ legen Fehlinterpretationen nahe:
Der „motorische“ FIM™-Teil beschreibt im Wesentlichen körperliche
Selbstversorgungsfähigkeiten (ähnlich wie der Barthel-Index),
bei denen motorische Fähigkeiten eine wichtige Teilkomponente
darstellen. Ähnlich beschreibt der „kognitive“ FIM™-Teil
alltagsrelevante
Aktivitäts- und
Teilhabebeeinträchtigungen, die wesentlich auf kognitive
Schädigungen zurückzuführen sind, testet jedoch nicht
selbst einzelne kognitive Schädigungsbereiche wie dies in den
typischen kognitiven Assessmentinstrumenten (MMSE, DemTect, TFDD etc.)
erfolgt
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| nicht
zur
quantitativen Ableitung eines Hilfebedarfs geeignet |
| Instrument
ist
Copyright-geschützt, sein Einsatz Bedarf der Genehmigung der
Copyright-Inhaber |
| Erstveröffentlichung |
Granger
CV, Hamilton
BB, Linacre JM, Heinemann AW,
Wright BD. Performance profiles of the functional independence measure.
Am.J Phys Med Rehabil
1993;72:84-9. |
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Weitere
Literaturhinweise
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de Langen EG,
Frommelt P, Wiedmann KD, Amann J. Hinweise auf Bewertungsinstrumente
zur Qualitätssicherung in der Rehabilitation - 1. II. Messung der
funktionalen Selbständigkeit in der Rehabilitation mit dem
Functionalen Selbständigkeitsindex (FIM). Rehabilitation
(Stuttg) 1995;34:IV-XI.
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| de
Langen EG. Zur
Aussagekraft von Daten über die funktionale Selbständigkeit.
Zusammenarbeit von Forschung und Praxis,
5.Rehabilitationswissenschaftliches
Kolloqium 6. bis 8. März in Freyung, pp 160-1. Frankfurt
am
Main: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger, 1995. |
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Download
des Instruments: 
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