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Erweiterter
Barthel-Index (EBI) in der ICD-10-GM - Version
(nicht identisch mit der ursprünglichen Fassung nach
Prosiegel et al.)
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Kurzbeschreibung
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Instrument
zur
Messung des Unterstützungsbedarfs zur Bewältigung komplexer
Alltagsanforderungen |
| Fremderhebungsinstrument
mit 6 Items á 3 oder 4 Stufen |
| je
nach Item werden
in 5-Punkt-Abstufungen 0 bis maximal 15 Punkte vergeben |
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Durchführung
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Fremderhebung
nach
Kenntnis des Probanden
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| erfasst
wird, was
dieser bei Beobachtung kann, nicht was theoretisch möglich
ist |
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Zeitbedarf
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5
Minuten |
| Interpretation |
maximal
sind 90
Punkte
zu erreichen |
nach
der Legende der U51*-Kodes der ICD-10-GM gelten folgende Grenzwerte:
- 70 - 90
Punkte: keine oder
leichte
kognitive Einschränkungen
- 20 - 65 Punkte: mittlere
kognitive Einschränkungen
- 0 - 15 Punkte: mittlere
kognitive Einschränkungen
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Vorzüge
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einfache
Durchführung |
delegierbar
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Einschränkungen
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Items
in sich wenig
trennscharf
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| Interpretationsmöglichkeiten
durch Beobachten |
| beschreibt
alltagsrelevante Aktivitäts- und
Teilhabebeeinträchtigungen, die wesentlich auf kognitive
Schädigungen zurückzuführen sind, testet jedoch nicht
selbst einzelne kognitive Schädigungsbereiche wie dies in den
typischen kognitiven Assessmentinstrumenten (MMSE, DemTect, TFDD etc.)
erfolgt |
ICD-10-GM-Version
dient Klassifkationszwecken und weicht deutlich vom Original ab,
Validierungsuntersuchungen erfolgten bisher nur für die
Originalfassung nach Prosiegel et al.
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| Erstveröffentlichung |
Prosiegel
M,
Böttger S, Schenk T, König N, Marolf M, Vaney C et al. Der
Erweiterte Barthel-Index (EBI) - eine neue Skala zur Erfassung von
Fähigkeitsstörungen bei neurologischen Patienten. Neurol Rehabil
1996;2:7-13. |
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Download
des Instruments: 
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