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Assessments in der Geriatrie

>  1. Hintergrund
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      Beispiele (2)
      Beispiele (3)
      Beispiele (4)
      Beispiele (5)
      Beispiele (6)
      Beispiele (7)
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INFO - Service / Assessmentinstrumente in der Geriatrie

1. Hintergrund
 Definition
Listenpunkt
Unter einem Assessment wird die standardisierte und dokumentierte Einschätzung des gesamten gesundheitlichen Status in seinen körperlichen, seelischen und sozialen Aspekten auf den Ebenen von Körperstruktur, Körperfunktion, Aktivität und Teilhabe verstanden.
Listenpunkt

Im engeren Sinne versteht man unter Assessment die systematische Erhebung eines funktionellen Status in bestimmten Bereichen zu einem definierten Zeitpunkt mit standardisierten Instrumenten, die als Assessmentinstrumente bezeichnet werden.
Listenpunkt Besondere Bedeutung hat das Assessment im Bereich der Geriatrie wegen der Notwendigkeit einer umfassenden Betrachtung zur Erfassung des Behandlungsbedarfs vor dem Hintergrund genereller Erhebungsprobleme i.S. eines Underreporting
 Ziele des Assessments in der Geriatrie sind:
Listenpunkt Diagnostik im Sinne der ICF der WHO,
Listenpunkt das Erkennen von Risikopatienten und Risikokonstellationen, und
Listenpunkt die standardisierte Erfassung von Fähigkeiten und Beeinträchtigungen als Grundlage eines therapeutisch-rehabilitativen Gesamtkonzeptes, des zielgerichteten Einsatzes des therapeutisch-rehabilitativen Teams und der Evaluation und Verlaufskontrolle der therapeutisch-rehabilitativen Interventionen.
 Assessmentebenen sind:
Listenpunkt das Screening zur Erfassung von Auffälligkeiten und Risiken, welche ein spezielles Vorgehen erfordern,
Listenpunkt das Basisassessment zur Erfassung definierter Körperfunktionen bzw. Aktivitäts- und Teilhabebereiche und
Listenpunkt das spezifische Assessment zur notwendigen Vertiefung bei besonderen Problemstellungen.
Zur angemessenen Bewertung von Assessmentdaten:
Listenpunkt muss bekannt sein, welchen Erfassungsschwerpunkt und welchen Erfassungsumfang ein Instrument besitzt - Beispiele (1)
Listenpunkt muss bekannt sein, welchen zusätzlichen Einflüssen das Ergebnis ggf. unterliegt - Beispiele (2),
Listenpunkt muss bekannt sein, dass Assessmentergebnisse nichts über Ursachenzusammenhänge aussagen - Beispiele (3),
Listenpunkt sollten Vorstellungen über die Veränderungssensitivität bzw. den Differenzierungsgrad eines Instrumentes und ggf. gegebener Boden- und Deckeneffekte bestehen - Beispiele (4),
Listenpunkt sollten Vorstellungen zur praktischen Durchführung und den Interpretationsspielräumen bei der Einstufung bestehen - Beispiele (5),
Listenpunkt müssen die teststatistischen Grenzen eines Instrumentes berücksichtigt werden - Beispiele (6)
Listenpunkt sind Grenzwerte und Korridore in der Anwendung auf den Einzelfall mit kritischer Distanz zu bewerten - Beispiele (7)
Listenpunkt ist zu berücksichtigen, wann bzw. zu welchem Zeitpunkt in einer Behandlungskette das Assessment erfolgt ist - Beispiele (8).
Ein Assessmentergebnis allein lässt keine valide Allokationsentscheidung bzgl. Krankenhaus, Rehabilitationseinrichtung oder auch Pflegeeinrichtung zu. Assessmentergebnisse stellen hierfür aber wichtige Informationsbausteine dar, bedürfen zu ihrer angemessenen Interpretation im Rahmen von Versorgungsentscheidungen aber grundsätzlich zusätzlicher Informationen.
HTML-valide letzte Änderung: 05.12.2014 I webmaster